Mädchen und Jungen ab 6 Jahren, die kurz- oder langfristig untergebracht werden müssen, können aufgenommen werden.                  

 

Gesetzliche Grundlagen

Aufgenommen wird gem. § 27, in Ausgestaltung der § 34 und § 41 des SGB VIII.

Zielgruppe

Die Maßnahme ist notwendig und geeignet, wenn die Erziehung oder Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sichergestellt ist und/oder die Problembelastung im Herkunftsmilieu hoch ist und/oder die Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen bei den Heranwachsenden vielfältig und gravierend sind.
Somit können die Gründe für eine Unterbringung sein:

  • Soziale und kognitive Vernachlässigung
  • Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen
  • Erfahrung mit psychischer, sexueller und/oder physischer Gewalt
  • Traumatisierende Erfahrungen
  • Beziehungs- und Bindungsstörungen
  • Entwicklungsbeeinträchtigungen (FAS, FAE)
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten

Aufnahmealter

Das Aufnahmealter liegt in der Regel zwischen 6 und 12 Jahren. In Ausnahmefällen und nach genauer Prüfung nehmen wir auch jüngere oder ältere Kinder und Jugendliche auf.

Ausschlusskriterien

Nicht betreut werden können suchtmittelabhängige oder suizidgefährdete Kinder und Jugendliche, sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche sowie Kinder und Jugendliche mit dissozialen Phänomen bzw. schwerer körperlicher oder geistiger Behinderung.
Individuelle Einzelentscheidungen regelt das Aufnahmeverfahren in Verbindung mit dem Hilfeplan. Wir prüfen bei jeder Anfrage individuell die Indikation und Kompatibilität mit den bereits in der Gruppe lebenden Kindern und Jugendlichen.